Die Symptomatik der Infektionen

Die Symptome all dieser Infektionen sind sehr vielfältig und individuell. Zwei Hunde mit den gleichen Infektionen können völlig unterschiedliche Symptome ausbilden. Auch die Intensität der Symptome fällt völlig unterschiedlich aus. Viele Symptome sind erregerübergreifend gleich. Deshalb ist es so wichtig, immer alle Infektionen zu testen, auch wenn in einem ersten Test nur ein Erreger gefunden wurde. Es ist immer ein Co-Erreger vorhanden, dessen Antikörperbildung aber durch die Intensität des gefundenen verhindert werden kann. Oft erscheinen so im Nachtest nach erfolgter Behandlung weitere Titer der anderen Infektionen. 

 

Die folgende Liste ist grob und unsortiert mit den wichtigsten Anzeichen aufgrund der übergreifenden Symptomatik. Es gibt ca. 500 verschiedene Symptome dieser Infektionen durch die Kombinationen miteinander.

 

Ganz wichtig ist hier: IMMER, wenn diese Symptome nicht durch eine bewährte schulmedizinische oder naturheilkundliche Behandlung zu beheben sind, steckt eine andere Ursache dahinter.

 

Nervensystem:

 

Juckreiz

Pfotenlecken und -knabbern

Körperlecken und -knabbern

Ohrenschütteln

Angst/Aggression, auch sporadisch auftretend

Lernschwäche

extremes Hochfahren bei Stress

Panikattacken

Konvulsionen

Afterlecken/Rutschen ohne volle Analdrüsen

Trittunsicherheit/Fühliges Laufen

Rückwärtsniesen

Kehlkopflähmung

schnell eintretende Erblindung/Zerstörung des Sehnervs

Herzrhythmusstörungen

schnell fortschreitende Herrmuskelerkrankungen, auch bei jungen Hunden

muskuläre Probleme, nicht dauerhaft behebbar durch Physio/Osteo

Passgang

Lahmheiten

Steifheit

Magendrehung

Bauchkrämpfe (Bauchquietschen)

 

Verdauung:

 

Erbrechen

Durchfall

Verstopfung

Schmatzen

Sodbrennen

erhöhter Speichelfluss

 

Organe (hier ist immer besonders auffällig, dass es keinen ersichtlichen Grund gibt für schlechte Werte und die Standardbehandlungen bringen keine oder kaum Besserung):

 

erhöhte Leberwerte

Lebertumore

Pankreatitis, auch abwechselnd mit Pankreasschwäche

Milzvergrößerung

Gallenschlick/-Steine

Blasenentzündungen

erhöhte Nierenwerte

trockene, schuppige Haut, auch abwechselnd mit erhöhter Talgproduktion

 

Hormonsystem:

 

unregelmäßige Läufigkeiten bei Hündinnen

schlechte Aufnahme, Resorbtion und Verwerfen

Notwendigkeit eines Kaiserschnitts durch zu schwache Gebärmuttermuskulatur

Prostataprobleme bei Rüden

schlechte Spermienqualität

 

allgemein:

 

Wundheilungsstörungen

Narkoseempfindlichkeit

Warzen

HotSpots

Hautläsionen

Tumore (v.a. Leber, Milz, Sarkome)

FORL bei Katzen

schlechte Zahnsubstanz/abgeschliffene Zähne

Diabetes

frühe Schattenbildung in den Augen

Krallenschwäche (porös/dünnwandig/hohl/Verlust)

schlechtes Fell, auch oft nackter Bauch

Allergien

schmutzige und/oder immer wieder entzündete Ohren

Fellwechselprobleme

oft volle Analdrüsen

erhöhter Tränenfluss

 

 

Zum besseren Verständnis:

 

Alle aufgeführten Symptome können natürlich auch einzeln auftreten. Wenn sie nicht durch die Infektionen ausgelöst sind, greifen aber die bewährten Behandlungen und die Symptome verschwinden. 

Jeder Hund hat mal Magen-Darm oder humpelt, weil er sich vertreten hat. 

Bei den meisten Tieren tritt immer mehr als nur ein Symptom auf. Nicht unbedingt gleichzeitig, aber aufeinanderfolgend. Nicht jedes Symptom manifestiert sich, Symptome können sich ändern oder schubweise auftreten. Zusammengefasst über einen Behandlungszeitraum von z.b. einem Jahr ergeben diese sporadischen Symptome dann dennoch ein Gesamtbild. Das Blutbild dazu ist dann auch eindeutig.

 

 

Diese Liste wird noch weiter ergänzt.